Kürbisstollen mit würziger Kürbiskernfüllung

Was macht man, wenn das Ende der Kürbissaison vor der Tür steht, bald schon die ersten Tannenbäume in den Wohnzimmern platziert werden und man trotzdem auf den letzten Drücker noch etwas mit Kürbis zubereiten möchte? Möglichst ohne eine weitere Kürbissuppe oder einen Eintopf zu kochen? Man backt damit. Konkret: Stollen. Und weil ein Kürbis nicht nur aus Fleisch besteht, gibt’s eine weihnachtlich gewürzte Kürbiskernfüllung mit dazu. Mal eine kleine Abwechslung zu Mohn-, Nuss-, Butter- oder Marzipanstollen.
Kürbiskerne enthalten übrigens unter anderem Stoffe, die zur Steigerung der Serotoninproduktion des Körpers beitragen. Das wiederum heißt: das Essen der Kerne macht glücklich. Wenn das nicht mal ein guter Grund ist noch ein kleines Scheibchen mehr vom Stollen zu essen…

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Joghurttorte mit Knusperboden und Beerenswirl

Ein leckerer selbstgemachter Joghurt mit Beeren ist nicht zu verachten. Im Gegensatz zu manch einem industriell hergestellten Fruchtjoghurt, wo mir schon bei dem Gedanken an die überzuckerte, künstlich schmeckende Masse einen kalten Schauer über den Rücken läuft. Dabei ist Joghurt gerade im Sommer eine besonders erfrischende und leichte Leckerei. Noch ein bisschen Knusper dazu und schwuppdiwupp war die Idee zur Joghurttorte mit knusprigem Haferkeksboden und Beerenswirl geboren.

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Blätterteig-Tartlets mit Beeren-Chutney und Ziegenkäse

Nachmittag. Kuchenzeit. Und ich habe Lust auf etwas Herzhaftes. Ich vermute da geht es nicht nur mir ab und an so. Gerade jetzt im Sommer gibt es unendlich viele Möglichkeiten leckere Kuchen, knusprige Pies und cremige Törtchen zu kreieren und zu verspeisen. Die frischen Früchte und Beeren, die es aktuell zu kaufen gibt, fordern einen durch knallige Farben und verführerischen Duft jedenfalls nachdrücklich dazu auf. Es wäre auch schade sie zu ignorieren und nicht zu verarbeiten. Aber warum eigentlich immer in der süßen Variante? Wie wäre es mal mit einem herzhaften Nachmittagssnack mit Beeren? Knusprig, fruchtig, würzig, cremig – das klingt für mich nach einer ziemlich idealen Mischung. Meine Blätterteig-Tartlets mit Beeren-Chutney und Ziegenkäse vereinen all diese Eigenschaften und stehen zudem noch ratzfatz auf dem Tisch (wenn schon mal die Sonne scheint, will man ja nicht unbedingt den ganzen Tag in der Küche verbringen müssen).

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Sommerliches Beeren-Chutney

Beeren Chutney

Was fühlt sich wohl mehr nach Sommer an als Beeren zu pflücken und diese direkt an Ort und Stelle zu vernaschen? Als Kind habe ich jedenfalls den ganzen Sommer lang jede Möglichkeit dazu genutzt ein paar Johannisbeeren aus dem Nachbarsgarten zu stibitzen. So schnell wie die kleinen, sauren Beeren im Mund verschwunden waren, so schnell war man auch schon wieder vom Tatverdacht befreit – vorausgesetzt der Mund war nicht noch rot verschmiert ;o). Ein nicht vorhandener Garten verhindert nun zwar die diebischen Machenschaften, hält mich aber glücklicherweise nicht davon ab im Sommer weiterhin Johannisbeeren & Co in den unterschiedlichsten Formen zu genießen.

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Klassische Mousse au Chocolat

Dieses klassische französische Dessert besteht aus nur vier Zutaten, ist super schnell hergestellt und absolut süchtig machend. Das Rezept habe ich letzte Woche (als Dessert nach der Tomaten-Ziegenkäse-Quiche mit Brotteig-Boden) zubereitet und die hier angegebene Menge auf fünf Gläser aufgeteilt – ein grober Fauxpas laut meines Vaters. Er meinte man solle das Rezept einfach grundsätzlich verdoppeln, es würde schon nichts übrig bleiben. Recht hat er. Das Dessert wandert auf direktem Wege in den Mousse au Chocolat-Magen (welcher vermutlich direkt neben dem Eis-Magen verortet ist). Unabhängig von vorheriger Sattheit – eine klitzekleine Portion des Schokoladenschaums kann man eigentlich immer essen. Lediglich zu Diätzwecken sollte man sich vielleicht mit der Herstellung einer einfachen Portion begnügen ;o).

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Tomaten-Ziegenkäse-Quiche mit Brotteig-Boden

Beitragsbild Tomaten-Ziegenkäse-Quiche mit Brotboden

Sicherlich habe ich schon mal eine Quiche gegessen – irgendwann, vor Ewigkeiten. Die einzelnen Zutaten weiß ich nicht mehr, aber da ich seitdem keine mehr gegessen habe wird sie mich damals geschmacklich nicht wirklich begeistert haben. Vor einem Monat war ich dann zusammen mit zwei Freunden für ein paar Tage in Paris. Um unseren überwältigenden Hunger zu stillen, haben wir uns dort eines späten Morgens dazu entschieden Frühstück und Mittagessen zu kombinieren und in einer kleinen Brasserie in der Nähe vom Sacré-Cœur, unweit unserer Unterkunft, essen zu gehen. Nachdem wir uns über die Sprachbarriere hinweg verständlich gemacht hatten, bekamen wir also unser Essen serviert – eine riesige Portion Quiche. Ob das grandiose Geschmackserlebnis auf unseren Hunger oder auf die Qualität des Essens zurückzuführen war bleibt bis zum nächsten Aufenthalt in Paris wohl zunächst ungewiss – auf jeden Fall hat mich das Essen aber so sehr begeistert, dass ich es mir in den Kopf gesetzt hatte dieser französischen Spezialität auch zu Hause nochmal eine Chance zu geben. Beim Mottokochen anlässlich des EM-Halbfinales Deutschland gegen Frankreich war dann endlich der Zeitpunkt gekommen mein eigenes Quiche Rezept auszuprobieren. Und was soll ich sagen – diese Quiche wird es sicherlich nicht zum letzten Mal bei uns gegeben haben.

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