Kürbisstollen mit würziger Kürbiskernfüllung

Was macht man, wenn das Ende der Kürbissaison vor der Tür steht, bald schon die ersten Tannenbäume in den Wohnzimmern platziert werden und man trotzdem auf den letzten Drücker noch etwas mit Kürbis zubereiten möchte? Möglichst ohne eine weitere Kürbissuppe oder einen Eintopf zu kochen? Man backt damit. Konkret: Stollen. Und weil ein Kürbis nicht nur aus Fleisch besteht, gibt’s eine weihnachtlich gewürzte Kürbiskernfüllung mit dazu. Mal eine kleine Abwechslung zu Mohn-, Nuss-, Butter- oder Marzipanstollen.
Kürbiskerne enthalten übrigens unter anderem Stoffe, die zur Steigerung der Serotoninproduktion des Körpers beitragen. Das wiederum heißt: das Essen der Kerne macht glücklich. Wenn das nicht mal ein guter Grund ist noch ein kleines Scheibchen mehr vom Stollen zu essen…

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Blätterteig-Tartlets mit Beeren-Chutney und Ziegenkäse

Nachmittag. Kuchenzeit. Und ich habe Lust auf etwas Herzhaftes. Ich vermute da geht es nicht nur mir ab und an so. Gerade jetzt im Sommer gibt es unendlich viele Möglichkeiten leckere Kuchen, knusprige Pies und cremige Törtchen zu kreieren und zu verspeisen. Die frischen Früchte und Beeren, die es aktuell zu kaufen gibt, fordern einen durch knallige Farben und verführerischen Duft jedenfalls nachdrücklich dazu auf. Es wäre auch schade sie zu ignorieren und nicht zu verarbeiten. Aber warum eigentlich immer in der süßen Variante? Wie wäre es mal mit einem herzhaften Nachmittagssnack mit Beeren? Knusprig, fruchtig, würzig, cremig – das klingt für mich nach einer ziemlich idealen Mischung. Meine Blätterteig-Tartlets mit Beeren-Chutney und Ziegenkäse vereinen all diese Eigenschaften und stehen zudem noch ratzfatz auf dem Tisch (wenn schon mal die Sonne scheint, will man ja nicht unbedingt den ganzen Tag in der Küche verbringen müssen).

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Tomaten-Ziegenkäse-Quiche mit Brotteig-Boden

Beitragsbild Tomaten-Ziegenkäse-Quiche mit Brotboden

Sicherlich habe ich schon mal eine Quiche gegessen – irgendwann, vor Ewigkeiten. Die einzelnen Zutaten weiß ich nicht mehr, aber da ich seitdem keine mehr gegessen habe wird sie mich damals geschmacklich nicht wirklich begeistert haben. Vor einem Monat war ich dann zusammen mit zwei Freunden für ein paar Tage in Paris. Um unseren überwältigenden Hunger zu stillen, haben wir uns dort eines späten Morgens dazu entschieden Frühstück und Mittagessen zu kombinieren und in einer kleinen Brasserie in der Nähe vom Sacré-Cœur, unweit unserer Unterkunft, essen zu gehen. Nachdem wir uns über die Sprachbarriere hinweg verständlich gemacht hatten, bekamen wir also unser Essen serviert – eine riesige Portion Quiche. Ob das grandiose Geschmackserlebnis auf unseren Hunger oder auf die Qualität des Essens zurückzuführen war bleibt bis zum nächsten Aufenthalt in Paris wohl zunächst ungewiss – auf jeden Fall hat mich das Essen aber so sehr begeistert, dass ich es mir in den Kopf gesetzt hatte dieser französischen Spezialität auch zu Hause nochmal eine Chance zu geben. Beim Mottokochen anlässlich des EM-Halbfinales Deutschland gegen Frankreich war dann endlich der Zeitpunkt gekommen mein eigenes Quiche Rezept auszuprobieren. Und was soll ich sagen – diese Quiche wird es sicherlich nicht zum letzten Mal bei uns gegeben haben.

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